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Galerie Rebekka Kraft zeigt Ulrike Ludwig

ulrike_ludwig.jpg

die Rebekka Kraft : Galerie zeigt

Ulrike Ludwig : Räume
Ausstellung vom 4. - 26.6.2004, Eröffnung: 4.6.2004 ab 19.00h
Di., Mi. & Fr. 17.00-20.30, Sa. 10.30-16.00

Ulrike Ludwig fotografierte in leer stehenden Gebäuden.

Die Menschen, die einst dort gearbeitet und gewohnt hatten, waren zum Zeitpunkt der Aufnahmen ausgezogen. Nur spärlich erkennt man auf den Bildern Zurückgelassenes und Spuren, die etwas vom einstigen Leben in den Räumen preisgeben.

Die von Ulrike Ludwig bewusst neutral gewählte Sicht auf die leeren Räume bewertet das Gesehene nicht. Das voyeuristische Interesse am Leben anderer rückt dadurch in den Hintergrund. Die Räume werden zu Gefäßen für unsere Vorstellungen, zu “Bühnen“ und “offenen Handlungsspielräumen“.

Ulrike Ludwig lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Berlin.
Die Arbeit “Räume” wurde in Berlin vom 17.1.-22.2.2004 in der Galerie im Saalbau Berlin-Neukölln gezeigt.

Rebekka Kraft : Galerie
Watzmannstr. 11, 81541 München, 089-1689695
Informationen zu Ulrike Ludwig

posted 27.05.04

Spring04 in der universal arts galerie

Spring04b.jpguniversal arts Galerie Studio präsentiert - Spring 04

"Symbole" Computergrafiken von Jacqueline Ditt -
"Leaves" Computergenerierte Musikclip von Mario Strack.

Vernissage : Sa. 15.5.04 19-22h
Öffnungszeiten : Di.- Sa. 17-20h
Ausstellungsdauer : bis 31.8.04

Die Malerin und Grafikerin Jacqueline Ditt zeigt in der Computergrafikausstellung “Symbole” ihre künstlerische Umsetzung verschiedener allgemein bekannter Zeichen beziehungweise Symbole, sie sind international verständlich und zum Teil tradiert. Es werden “sinnbildliche Symbole” beleuchtet oder grafische Zeichen die unsere Kommunikation erleichtern. Die Kontroverse der Ausstellung liegt darin begründet, dass jeder seine ganz speziell eigenen Emotionen gegenüber dem jeweiligen Symbol prüfen kann, was zum Teil unterschiedliche Ergebnisse provoziert. Die Ausstellungsbesucher werden gebeten in einer anomymen Umfrage ihre persönliche Beziehung zu den einzelnen Symbolen zu bewerten. Das Ergebis der Befragung wird nach der Vernissage auf dem universal arts Server -www.universal-arts.de unter dem Link -Spring 04- bekannt gegeben.

Mario Strack zeigt im Studio seinen aktuellen MusikClip “Leaves”. Der Song, der, wie alle Lieder des Künstlers zum Genre des lyrischen ElektroRock gehört setzt sich mit den Parallelen zwischen der Existenz als Blatt und dem menschlichen Dasein auseiander. Illustriert wird die Musik mit einer Mischung aus Computergraphik und den Texturen natürlicher Blätter. In der Animation werden dann der Rhythmus der Musik und die Bewegung der Bilder in einen syncronen Datenstrom vereinigt.

universal arts Galerie Studio
80637 Muenchen Orffstr. 35A
Di.-Sa. 17-20 Uhr
Tel. : 089/134245

posted 14.05.04

Barbara Spaett und Heribert Heindl in der Galerie Royal

Spaett_Heindl_Karte.jpg Galerie Royal zeigt vom 14.5. bis 4.6.2004 Barbara Spaett (Skulptur) und Heribert Heindl (Wandmalerei). Eröffnung: 14.5.2004, Finissage: 4.6.2004. Geöffnet jeweils Freitags ab 19 Uhr. Am 21.5. und 28.5. Chilling Royal.

Galerie Royal
landsberger str. 446
d-81241 muenchen
fon: ++49-(0)98-85699151


posted 13.05.04

Festival 'Basics' in Salzburg

Basics ist das Festival für aktuelle Kunstprojekte und theoretische Reflexionen, das sich mit der Schnittmenge neuer künstlerischer, medientechnologischer und gesellschaftlicher Perspektiven auseinandersetzt. Das vorrangige Leitmotiv der VeranstalterInnen ist nicht die technische Innovation. Es interessiert nicht "Was kann es?", sondern "Was bedeutet es".

Die Arbeiten sind von schwankender Qualität, allerdings ist das Symposion am 14./15. Mai 2004 interessant besetzt.

Eröffnung am Samstag 8. Mai 2004 in der Galerie 5020 in Salzburg.
Mehr Infos unter http://www.basics-festival.net/

In vielfältiger Weise verfolgen die in der Ausstellung präsentierten künstlerischen Arbeiten Strategien, die im medialen Spiel der Illusionen und Kombinatoriken historische und aktuelle Herausforderungen der Apparaturen und Programme thematisieren: mit den Mitteln eines Hörspiels über die Kopierschutz-Software ,Fade' (Martin Conrads), mit einer Vorrichtung, die digitale Ergebnisse mit analogen Techniken erzielt, indem historische ,Open Source ? Kanäle' der Funkamateure genutzt werden (Gebhard Sengmüller), mittels eines Apparates namens ,Sendi', dessen Anwendungspraxis Konsens und Standardisierung als Grundlagen von Kommunikation negiert (Rena und Vladan Jeremic). Eine weitere konzeptionelle Arbeit abstrahiert diese Kommunikationskanäle und adaptiert Werkzeuge und Codes aus funktionierenden Systemen, wie der Navigation und Kommunikation, treibt die Abstraktion der Künstlichkeit weiter in eine neue Abstraktionsebene, um ein Phänomenales, ein Unbeobachtbares zu generieren (Tina van Duyne / Grischinka Teufl). Ein Aufbrechen üblicher Präsentationsformen im Kunstkontext ist vielen experimentellen Arbeiten zu eigen: Hybride Foren, die virtuelle und physische Räume verbinden und dem kollektiven Potential von Netzwerktechnologien (Wilfried Agricola de Cologne) ebenso geschuldet sind wie globalen Problemen, die eine Extension in den öffentlichen Stadtraum - dem Innenhof der Juridischen Fakultaet schraeg gegenueber der 5020 - der als Aktionsraum vom Basislager in der Ausstellung aus bespielt wird, sinnvoll forcieren (Farmersmanual).

Ein Befragen der Grundlagen und Selbstverständlichkeiten ist naturgemäß mit historischen Entwicklungen und Standards verbunden, deren Aktualisierungen überraschende Sichtweisen und Neuformulierungen hervorrufen ? ob als aktionistisches Remake eingezwängt in die Formatvorgabe der Filmrolle (Sebastian Poerschke / Simon Hauschild) oder als erneute Reflexion der Apparatus-Debatte, die das Bild als Schnittstelle zwischen Technik und ZuschauerIn neu aktualisiert (Tobias Dittmann). Die bei Medienkunstausstellungen zumeist inflationär bemühte Interaktion von BesucherInnen mit Apparaturen und Programmen findet hier in einer ungewohnten selbstprophezeienden Installation statt, ohne dass die BesucherInnen eines tätig Werdens enthoben wären (Manuel Hartmann). Die in der Ausstellung versammelten Arbeiten zeigen, dass oftmals ein Sinn von Fragen nicht in den Antworten, sondern im Fragen selbst zu suchen ist. Sie vermeiden eine priesterliche Offenbarung ästhetischer Qualitäten komplexer Technologien ebenso wie das Entwerfen exemplarischer Lösungsmöglichkeiten für neue und auf die menschliche Physis abgestimmte Schnittstellen. Entgegen einem Anleitungsschema für adäquate Nutzungen arbeiten und bewegen sie sich in den Zwischenräumen der Technologieentwicklung und -anwendung: Sie greifen auf, definieren und lenken um, versuchen andere als für kommerzielle Anwendungsgebiete zelebrierte Pfade zu beschreiten. Hierin zeigt sich die besondere Fähigkeit der Kunst, immer wieder neue Formen des Erzählens, Darstellens und Handelns zu entwickeln ? in und durch ihr Vermögen, Vision, Wissen und unsere alltägliche Lebenswelt zu verbinden.

Es sind Arbeiten folgender Künstler zu sehen:

  • Wilfried Agricola de Cologne
  • Diego Bonilla
  • Martin Conrads
  • Tobias Dittmann
  • Tina van Duyne / Grischinka Teufl
  • Farmersmanual
  • Manuel Hartmann
  • Rena und Vladan Jeremic
  • Sebastian Poerschke / Simon Hauschild
  • Gebhard Sengmüller
posted 05.05.04

Wir Menschen sind Nachtwandler mitten am Tage

pieper2.jpgDie Rebekka Kraft : Galerie zeigt Wir Menschen sind Nachtwandler mitten am Tage von Renate Pieper (7. - 22.5.2004), Eröffnung: 7.5.2004 ab 19.00, Di., Do. & Fr. 17.00-20.30, Sa. 10.30-16.00.

Farbfotografien der Kinder der Künstlerin, kombiniert mit (Stadt-)Landschaften, Blicken aus dem Fenster, Pflanzen. Sie sind im Alltagsleben mit den Kindern und auf Reisen entstanden.

In den vielschichtigen Sequenzen entstehen zwischen den Bildern Schwingungen und Dialoge, wodurch sich neue Assoziationsräume öffnen. Die Bilder zeigen das Nicht-Eindeutige, die Grenzen zwischen Tag und Nacht, Traum und Wirklichkeit, Innen und Außen lösen sich auf.

Die präsentierten Arbeiten sind eine Fortführung der Reihe “Welch einen sonderbaren Traum träumt ich?!“, die im Mai letzten Jahres im Rahmen einer Garagenvernissage bei EINSCHLAG gezeigt wurde, und verstehen sich als “Work in progress“.

Bei dem Ausstellungstitel handelt es sich um ein Zitat aus Achim von Arnims unvollendetem Roman “Die Kronenwächter“.

posted 04.05.04